Er zählt schon länger zu den Großen in punkto virtuoser Schlagwerkarbeit. Der Top-Schlagzeuger Nathan Ott inszeniert mit seinem Quartett ein vielschichtig-kluges und mitreißendes Jazz-Happening. Die Klangmeister vom Ludwigsburger Studio Bauer hieven „An:Bruch“ in den audiophilen Olymp – dank fantastischer Transparenz, immenser Fein- wie Grobdynamik sowie viel Druck und Drive und alles perfekt auf den Punkt. Das Ergebnis ist schlichtweg umwerfend. Chapeau.

Claus Dick / LowBeats


Wer den Jazz lang genug liebt, dass er (oder sie) Elvin Jones noch live erlebt hat, der wird in der unbändigen physischen Präsenz und Musikalität von Nathan Ott etwas wiederfinden vom Geheimnis, vom Drive und vom Pulse des Trommelkraftwerks.

Hamburger Abendblatt


Zu den hörenswertesten jüngeren, explizit kammermusikalischen Ensembles im europäischen Jazz gehört das Quartett um den in Berlin lebenden Schlagzeuger Nathan Ott. Seine Musik ist faszinierend unorthodox und zeitgenössisch, dabei durchaus einer Tradition verhaftet. Bemerkenswert, wie atmosphärisch dicht die Bögen gespannt werden.

Stefan Michalzik / FAZ


Jeder Musiker muss wohl seine Antenne permanent in die Richtung der anderen drei ausgerichtet haben, um auf die leiseste Klanguance in diesem unauslöslichen Mixturen aus kompositorischen und improvisatorischen Teilen reagieren zu können. Zugleich arbeiteten alle beharrlich an ihren autarken Parts für das Werk als Ganzes. Was entstand, war ein phantastisches Geflecht kontrapunktischer Linien, die bisweilen unausweichlich auf Stimmführungsdissonanzen zusteuerten: Eine mächtige Polyphonie voller Reibungen, homophoner Sätze, wunderlicher Zusammenklänge und doch stets hörbar musikalischer Logik verpflichtet. Wie bei Bach. Nur eben im Jazz-Idiom.

Wolfgang Sandner / FAZ

Kein Ton ist hier zu viel, alles ist auf das Nötigste beschränkt – aber das mit einer Intensität, die ihresgleichen sucht!

Thomas Mau / WDR 3